Die Zusammenarbeit mit Werkstätten für behinderte Menschen

workshop-66823_1280

Die Sonnenrepublik GmbH produziert die Solarladegeräte lokal in Berlin Moabit und arbeitet eng mit Werkstätten für behinderte Menschen zusammen.

Derzeit gibt es Bundesweit ca. 700 Werkstätten für Behinderte Menschen (WfbM) mit 280.000 Arbeitsplätzen. Die WfbM müssen nach gesetzlichen Richtlinien eine „angemessene berufliche Bildung“ anbieten. Es wird ein breites Angebot an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen mit begleitendem Personal zur Verfügung gestellt, um die Erwerbsfähigkeit der Menschen zu entwickeln, beizubehalten oder zu erhöhen. Diese Arbeitsplätze werden als Übergang zur Arbeit auf den ersten Arbeitsmarkt und als dauerhafte Beschäftigung angeboten.

Produktionsstätten der Sonnenrepublik

Die Nordbahn gGmbH besteht seit 1992. Menschen mit einer geistigen oder psychischen Behinderung werden unterstützt am Arbeitsleben teilzuhaben und darüber ein stärkeres Selbstbewusstsein zu erlangen. Derzeit werden von 115 Angestellten mehr als 415 Menschen beschäftigt. In den verschiedenen Werkstätten wird auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingegangen. Gearbeitet werden kann in den Bereichen Holz-/Möbelbau, Druckerei, Montage/Verpackung, Hauswirtschaft, Küche, Sondermaschinenbau, Grünlandpflege, Textil, Keramik, Berufsbildung und Förderung. Die Sonnenrepublik hat in die Nordbahn die Endmontage und den Versand der Clicc Solarprodukte ausgelagert. Die Endmontage umfasst das Anschrauben des Schlüsselrings, die Befestigung der Gummifüße und das Aufbringen des CE-Zeichen Aufklebers.

Die Alu-Drehteile für den Schlüsselring des Solarladegeräts ClicLite werden von der WfbM AKTIVA Werkstätten im Oberlinhaus gefertigt. Die gemeinnützige GmbH der Diakonie - Werkstätten Potsdam wurde 1992 gegründet und bietet derzeit 400 Menschen mit Behinderungen einen Werkstattplatz. Das Leitbild der Diakonie beruht auf christlichen Werten. Bereits 1871 wurde das Oberlinhaus für die Nutzung diakonischer Zwecke vom Pfarrer Johann Friedrich Oberlin eingeweiht. Der Schwerpunkt liegt seither auf Rehabilitation, Bildung und Gesundheit.

Der gegenseitige Nutzen

Bei der Auslagerung der Arbeit in Behindertenwerkstätten handelt es sich um eine gemeinsame Interessenverbindung. Arbeit gilt als ein Grundpfeiler für ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben. Die WfbM bieten eine Integration von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt. Durch die Berufspraxis in den Werkstätten finden einige einen Job außerhalb der WfbM. In diesem Sinne bieten die Werkstätten auch Ausbildungen an. Die Entlohnung erfolgt durch Arbeitsförderungsgeld und einen Grundbetrag der Behindertenwerkstätten, welches unabhängig von der erbrachten Leistung gezahlt wird. Zusätzlich gibt es einen leistungsangemessenen Betrag, der sich an der Leistung orientiert.

03.12.2014 10:17 |
Schreibe Deinen Kommentar

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.